Whow, schon wieder sind drei Tage ohne Eintrag vergangen. Soviel zu meinen guten Vorsätzen, wieder regelmäßig zu posten. Aber ich bin natürlich um keine Ausrede verlegen. Denn ich hatte wiiiiiiiiiiiirrrrrrrrklich viel zu tun in den letzten Tagen. Angefangen von Überstunden auf der Arbeit, die wir jetzt schon für die freie Woche zwischen Weihnachten und Neujahr rausarbeiten müssen, über den Kampf mit Kühen mit angeregter Verdauung bis hin zur beginnenden heißen Phase des dritten Trimesters einer Schwangerschaft und den daraus resultierenden Renovierungsarbeiten im zukünftigen Kinderzimmer. Falls ihr mir nicht glaubt, gibt es im folgenden einige Beweisaufnahmen:
Archive for Juli, 2010
Von Überstunden, Kinderzimmern und kackenden Kühen…
31 Tage – 31 Bücher: Tag 15: Das 4. Buch aus deinem Regal v.l.

Charles Dickens – Geschichte aus zwei Städten
Ein Buch, das ich mir während meiner Zeit der schlimmsten Lost-Abhängigkeit geholt habe. Die erste Folge der 3. Staffel wurde passenderweise “A tale of two cities” betitelt. In diversen Internetforen wurden daraufhin Lost-Buchclubs gegründet, in denen gemeinsam, Kapitel für Kapitel, die verschiedenen, bei Lost vorkommenden Bücher gelesen und diskutiert werden sollten. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen.
Ich kaufte mir als das Buch, las die ersten beiden Kapiteln und habe anschließend das Buch und den Lost-Buchclub nie wieder angesehen. Vielleicht war ich einfach nur nicht in der Stimmung für diesen Stoff, aber irgendwie konnte ich mit dem Buch nix anfangen. Vielleicht gegbe ich ihm irgendwann nochmal ne Chance.
Gimmick des Tages
“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!
Heute:
“‘Ach, ich bin überzeugt, daß er das Treiben seines Associés halb und halb gekannt hat, daß er auch über die Zustände in seinem Lager nicht so vollständig unwissend war.’”
Fortsetzung folgt…
Make my day!
Habt ihr heute so richtige Scheißlaune? Geht euch die Hitze momentan so richtig auf die Eier? Habt ihr Zoff mit eurem Chef oder standet ihr heute morgen im Stau?
Dagegen hilft nur eins. Ein verdammter Mops, der die Batman-Titelmelodie singt. Besser kann es nicht mehr werden:
31 Tage – 31 Bücher: Tag 14: Ein Buch aus deiner Kindheit.
Michael Ende – Die unendliche Geschichte
Einer der ersten richtigen Romane, die ich in meiner Kindheit gelesen habe und von denen ich wirklich begeistert war, war “Die unendliche Geschichte” von Michael Ende. Ohnehin bin ich seit meiner Kindheit ein großer Michael-Ende-Fan. So zählten damals auch die Jim-Knopf-Bücher und Momo mit zu meinen Lieblingsbüchern.
Die unendliche Geschichte jedoch, war schon immer etwas besonderes. Lange Zeit konnte kein Kinder- und Jugendroman mit der intensiven Dichte an fantastischen Wesen, Schauplätzen und Erlebnissen mithalten, wie Ende sie in diesem Buch präsentiert. Das wurde, meiner Meinung nach, erst wieder mit Cornelia Funkes “Tintenherz” erreicht.
Alles in allem ein wunderbares Buch, das auch eigentlich perfekt in viele, viele andere Kategorien in der “31 Tage – 31 Bücher”-Reihe gepasst hätte
Gimmick des Tages
“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!
Heute:
“‘Ach, ich bin überzeugt, daß er das Treiben seines Associés halb und halb gekannt hat, daß er auch über die Zustände in seinem Lager nicht so vollständig unwissend war.’”
Fortsetzung folgt…
31 Tage – 31 Bücher: Tag 13: Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst.

Christopher Moore – Ein todsicherer Job
Als Charlie Ashers Frau bei der Geburt seiner Tochter stirbt, wird er gleichzeitig Vater, Witwer und …. Seelenfänger. Er wird nämlich quasi von den Mächten des Jenseits dazu berufen, Gevatter Tod zu unterstüzen und für ihn die verstorbenen Seelen einzufangen. Nur leider hat der etwas spießige Charlie dazu überhaupt keine Lust und würde sich viel lieber sein altes Leben zurückwünschen. Denn der neue Job ist nicht gerade ungefährlich. Neben ihm haben es nämlich auch andere Wesen auf die Seelen abgesehen: die sogenannten Gullihexen, die im Auftrag des mysteriösen Illuminatus arbeiten. Und die schrecken vor nichts zurück. Auch nicht davor, Charlies kleine Tochter zu bedrohen. Doch die weiß sich selbst zu Helfen. Zum einen hat sie aus dem Jenseits zwei riesige, Seife fressende Höllenhunde zum Schutz bekommen und zweitens ist sie selbst mit einigen magischen Tricks ausgestattet….
Nach “Die Bibel nach Biff” legt Christopher Moore hier einen zweiten großen Wurf hin, der überquillt mit wunderbarem, schwarzen Humor und einer abgefahrenen Story. Bei diesem Buch habe ich teilweise echt auf dem Boden gelegen vor lachen (naja, ich habe meistens im Bett gesessen und laut aufgelacht). Allein schon diese Passage relativ am Anfang hat mir den Rest gegeben:
‘By, Daddy.’ Wie eine Puppenspielerin winkte Rachel mit Sophies kleiner Hand. Charlie hatte einen Kloß im Hals. Noch nie hatte jemand ‘Daddy’ zu ihm gesagt, nicht mal eine Puppe. (Einmal hatte er Rachel beim Sex gefragt: ‘Wer ist dein Daddy?’, woraufhin sie ‘Saul Goldstein’ antwortete. Danach war er eine Woche lang impotent gewesen, denn es warf alle möglichen Themen auf, über die er lieber gar nicht nachdenken wollte.)
Gimmick des Tages
“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!
Heute:
“‘Wilhelm Geelmaack hat sicherlich nur den letzen Anstoß zum Ruin gegeben…’”
Gimmick des Tages
“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!
Heute:
“‘Er muß unter dem Druck einer unerbittlichen Notwendigkeit gehandelt haben…’”
Fortsetzung folgt…
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