Couldnt resist

Die Verlockungen des Alltags

Archive for Juli 20th, 2010

31 Tage – 31 Bücher: Tag 13: Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst.

todsichererjob

Christopher Moore – Ein todsicherer Job

Als Charlie Ashers Frau bei der Geburt seiner Tochter stirbt, wird er gleichzeitig Vater, Witwer und …. Seelenfänger. Er wird nämlich quasi von den Mächten des Jenseits dazu berufen, Gevatter Tod zu unterstüzen und für ihn die verstorbenen Seelen einzufangen. Nur leider hat der etwas spießige Charlie dazu überhaupt keine Lust und würde sich viel lieber sein altes Leben zurückwünschen. Denn der neue Job ist nicht gerade ungefährlich. Neben ihm haben es nämlich auch andere Wesen auf die Seelen abgesehen: die sogenannten Gullihexen, die im Auftrag des mysteriösen Illuminatus arbeiten. Und die schrecken vor nichts zurück. Auch nicht davor, Charlies kleine Tochter zu bedrohen. Doch die weiß sich selbst zu Helfen. Zum einen hat sie aus dem Jenseits zwei riesige, Seife fressende Höllenhunde zum Schutz bekommen und zweitens ist sie selbst mit einigen magischen Tricks ausgestattet….

Nach “Die Bibel nach Biff” legt Christopher Moore hier einen zweiten großen Wurf hin, der überquillt mit wunderbarem, schwarzen Humor und einer abgefahrenen Story. Bei diesem Buch habe ich teilweise echt auf dem Boden gelegen vor lachen (naja, ich habe meistens im Bett gesessen und laut aufgelacht). Allein schon diese Passage relativ am Anfang hat mir den Rest gegeben:

‘By, Daddy.’ Wie eine Puppenspielerin winkte Rachel mit Sophies kleiner Hand. Charlie hatte einen Kloß im Hals. Noch nie hatte jemand ‘Daddy’ zu ihm gesagt, nicht mal eine Puppe. (Einmal hatte er Rachel beim Sex gefragt: ‘Wer ist dein Daddy?’, woraufhin sie ‘Saul Goldstein’ antwortete. Danach war er eine Woche lang impotent gewesen, denn es warf alle möglichen Themen auf, über die er lieber gar nicht nachdenken wollte.)


Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘Wilhelm Geelmaack hat sicherlich nur den letzen Anstoß zum Ruin gegeben…’”


Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘Er muß unter dem Druck einer unerbittlichen Notwendigkeit gehandelt haben…’”

Fortsetzung folgt…

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Grillen auf der Straße

Düsseldorf ist ja mal so eine richtig zickige, blöde Snobstadt, die bis zur Oberkannte gefüllt ist mit Neid. Kaum zeigt das sympathische Ruhrgebiet, wie man seine Bevölkerung friedlich auf die zentrale Autobahn lockt und ein tolles “Wir-Gefühl” erzeugt, meinen die feinen Herren in Düsseldorf wohl, dass sie das auch machen müssen. Von daher wurde Düsseldorf gestern zur größten Sackgasse der Welt erklärt, indem alle Autobahnausfahrten, die in Richtung Ruhrgebiet aus der Stadt führen, einfach mit Baustellen bestückt, bzw. komplett sperrt.
Das führt dazu, dass ich gestern, bei einer Innentemperatur von 50°C (Originalanzeige des Thermometers in meinem Auto) ca. zwei Stunden auf einer verkackten Brücke in Düsseldorf stehen durfte und insgesamt fast 4 Stunden für meinen Heimweg von der Arbeit brauchte. Aus diesem Grund bin ich gestern mit weichgekochtem Gehirn fast direkt zu Hause ins Koma gefallen und auch heute fühl ich mich noch extrem matschig.

Wenn dass jetzt die ganzen nächsten Wochen so bleibt, dann wander ich aus….

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