Couldnt resist

Die Verlockungen des Alltags

Archive for August, 2010

Ausstellungsstück 31b: Dämonenaustreibung mit quengeldem Schatten

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Das Jahr der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 ist mittlerweile in der zweiten Hälfte angelangt und nähert sich sogar allmählich dem Endspurt. Zeit also nochmal schnell eines der großen Highlights in Augenschein zu nehmen. Nachdem die für gestern geplante Wanderung sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, haben sich meine Frau und ich uns auf den Weg gemacht zum Folkwang-Museum, einem Ort, der sowohl für meine Frau, als auch für mich als ein Sinnbild für kindheitliche Dämonen und Traumata gilt. Denn schon damals war das Folkwang-Museum ein beliebtes Ziel für unkreative Lehrer zur Gestaltung von Wandertagen. Und das hieß dann meistens für die Betroffenen endlos langes Herumstreifen durch düstere Räume, in denen alte häßliche Schinken hingen, die dann in der Regel mit Wachsmalstiften oder ähnlichem Nachgezeichnet werden mussten.

Während ich nun bereit war, mich nach all den Jahren den Dämonen meiner Kindheit zu Stellen und mir das in den letzten Jahren vor Architekten David Chipperfield neu designte Folkwang-Museum anzusehen, bedurfte es bei meiner Frau mehr Überzeugungsarbeit. Schon davon ausgehend, dass ich mir das Museum alleine ansehen müsste, begab es sich dann aber, dass zurzeit eine Sonderausstellung im Folkwang beherbergt wird, mit der ich auch das Interesse meine Frau wecken konnte. Unter dem Titel “A Star is born” werden seit dem 2. Juli und noch bis zum 10. Oktober Fotografien von diversen Rock-Bands und Solokünstlern, angefangen bei Elvis Presley und den Beatles bis hin zu Marilyn Manson und den White Stripes, ausgestellt. Die Austellung ist klein und schnuckelig und zeigt einige durchaus interessante Aufnahmen und verleitet auch noch im Nachhinein zu langen Diskussionen darüber, mit welchem Recht bestimmte Künstler ausgestellt wurden und welche Künstler unbedingt noch gefehlt haben.

Im Anschluß an die Sonderausstellung wollte ich mir natürlich auch die Daueraustellung mal in Ruhe ansehen um zu prüfen, ob ich mich mittlerweile mit mehr Abstand mit der ausgestellten Kunst auseinandersetzen kann. Allerdings hatte ich da bereits anscheinend die Geduld meiner Gattin überstrapaziert. So fiel der Besuch der restlichen Ausstellungsräume auf Grund eines kleinen quengelnden Schattens, der mir folgte, relativ kurz aus und wird bei Zeiten ausgiebiger und vor allem alleine nachgeholt. Der kurze Einblick zeigte jedoch bereits, dass es längst nicht mehr so trocken und langweilig erschien wie damals und auf Grund der neuen Architektur des Gebäudes wird auch der Aufenthalt sehr viel angenehmer gestaltet.

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Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘Ich darf sagen, daß ich an den Schicksalen unserer Buddenbrooks nicht selten persönlichen Anteil genommen habe…’”

Fortsetzung folgt…

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Kitchen-Dalek is coming to exterminate your kitchen….

kitchendalek


Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘Die jungen Leute, die sich hier jetzt mit uns Alten freuen, denken wohl nich daran, daß es jemals gewesen sein könnte…”

Fortsetzung folgt…

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Perfektion in Weiß-Gelb-Grün!

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Eine optische Augenweide mit den am perfektesten gebratenen Spiegeleiern aller Zeiten. Diese wurden drapiert auf einem Bett aus frischem Kartoffelpüree und Rahmspinat.
Spinat-Donnerstag FTW!


Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“Es wurde der Fisch herumgereicht, und während Pastor Wunderlich sich mit Vorsicht bediente, sagte er: ‘Diese fröhliche Gegenwart ist immerhin nicht so ganz selbstverständlich.”

Fortsetzung folgt…

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Couldn’t resist…Smartphone-Extravaganza

nokiaS5800

Eigentlich wollte ich ja nur ein ganz schlichtes neues Mobiltelefon, mit dem ich einfach nurmal ab und zu telefonieren kann. Aber sucht man dann mal intensiv nach einem gescheiten Teil springen einem diese ganzen bunten und verlockenden Spielzeugteile vor die Nase. Überfordert von so viel Verlockungen hat der Auswahlprozess nun auch entsprechend lange gedauert. Ursprünglich hatte ich ja mal mit Samsung geliebäugelt. Zu dieser Zeit befand ich mich noch in der totalen Nokia-Boykott-Phase, nachdem die Firma ziemlich schändlich ihre Zelte in Bochum abgebrochen und ihre Mitarbeiter im Regen stehen lassen hat. Dieser Gesinnung war ich auch bis vor kurzem noch, bis ich im Fernsehn einen Test von moblier Navigation mit Handies sah, bei denen Nokia nicht schlecht abgeschnitten hatte. Von da an war ich angefixt. Da ich ohnehin nach einem kleinen Taschennavigator für Wanderungen und Radtouren gesucht habe, habe ich mich weiter schlau gemacht, das Nokia sogar einen lebenslangen Update-Service für seine Navigationssoftware anbietet. Zack, schon waren die Überzeugungen über Bord geworfen und ich schwamm wieder auf der Nokia-Welle, zumal mein erstes Mobiltelefon auch ein Nokia war und ich damit relativ gute Erfahrungen gemacht hatte. So schwankte ich letztendlich zwischen den Versionen 5320 und 5800. Das ganze wollte ich vertragsfrei mit einem günstigen Tarif und einer Internet-Flat. Also ging die Suche weiter nach einem günstigen Anbieter. Nachdem ich bei fast allen Anbietern schon kurz davor stand mich anzumelden, da sich die meisten in ihren Tarifen nicht groß unterscheiden, bin ich schließlich bei Fonic gelandet (und zwar weil die ihre SIM-Karten bei Real an der Kasse verkaufen).
Somit bin ich jetzt stolzer Besitzer eines Nokia S5800 mit Fonic-Tarif. Die Internet-Flat hab ich beantragt, allerdings bisher noch keine Bestätigung erhalten (seit Montag). Hat da jemand Erfahrungen? Ist das normal?

Wie auch immer…Das Telefon an sich ist sehr schick und relativ einfach und intuitiv zu bedienen. Sehr vorteilhaft finde ich, dass der Touchscreen auch mit einem integrierten Touch-Pen bedient werden kann, was die Benutzung sehr viel leichter gestaltet. Ab und zu kommt es zu leichten Verzögerungen beim Aufrufen verschiedener Programme. Aber damit kann ich leben. Die Kamera (die für mich eher nebensächlich ist) macht mit ihren 3.2 Megapixeln relativ gute Bilder. Ich denke mal, dass ich ausgestattet mit Kamera und Internet-Flat zukünftig auch wieder häufiger bloggen werde. Das Highlight ist natürlich die Navigationsfunktion, die bereits vorgestern auf dem Weg zur Arbeit getestet habe. Die Zielsuche ist momentan noch ein wenig umständlich und erfordert wahrscheinlich ein wenig Routine. Die Navigation an sich ist allerdings sehr gut und sehr präzise. Sehr hilfreich ist auch die mitlieferte Halterung fürs Auto. Am Sonntag werde ich dann mal die Fußgängernavigation bei einer längeren Wanderung einem Härtetest unterziehen (vorausgesetzt, ich kriege die GPS-Daten eingeladen).

Insgesamt bin ich bis jetzt sehr zufrieden mit dem Handy. Es ist auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung zu meinem letzen Schrottteil. Mein Boykott von Nokia-Produkten ist somit aufgehoben und verlagert auf Sony-Ericson-Produkte. Nie wieder möchte ich bitte eine Mobiltelefon von Sony Ericson haben. Danke.


Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“Die Meißener Teller mit Goldrand wurden gewechselt, wobei Madame Antoinette die Bewegungen der Mädchen scharf beobachtete, und Mamsell Jungmann rief Anordnungen in die Schalltrichter des Sprachrohres hinein, das den Eßsaal mit der Küche verband.”

Fortsetzung folgt…

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Holzkopfstalking

In der Stiftebox meines Kollegen, der mir im Büro gegenübersitzt, befindet sich seit neuestem ein Holzkugelschreiber, dessen Griff aus einer afrikanischen Schnitzversion von Elvis Presley besteht (so sieht sie zumindest aus). Diese Figur hat heute schon den ganzen Tag ihre bösen, durchdringenden Holzaugen auf mich gerichtet. (An dieser Stelle wollte ich ursprünglich den Kalauer “Holzauge sei wachsam” bringen, allerdings fühle ich mich gerade schmutzig, dass ich so einen schlechten Witz überhaupt in Erwägung gezogen habe).
Nevertheless, fühle ich mich extrem beobachtet. Ich glaube, ich werde diese kleine Ausgeburt des Bösen nicht mehr aus den Augen lassen, weil sie mich sonst wahrscheinlich hinterrücks umbringt, wenn keiner zusieht….

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Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘C.F. Köppen’, las er und nickte dem Weinhändler zu; “ach ja, was wären wir ohne Sie!’”

Fortsetzung folgt…

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