Couldnt resist

Die Verlockungen des Alltags

Archive for September, 2010

31 Tage – 31 Bücher: Tag 24: Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest / gelesen hast.

gates

Bill Gates – Der Weg nach vorn

Ein Buch, von dem ich heute selbst nicht mehr glauben kann, dass ich es gelesen habe. Gelesen habe ich es aber dennoch. Irgendwann mit 15. Als ich mal die Vision hatte, mit einfachen Mitteln Unsummen von Kohle zu scheffeln. Und was soll ich sagen….Das Lesen dieses Buches hat mich auch nicht weiter gebracht…..


Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘Wilhelm Geelmaack hat sicherlich nur den letzen Anstoß zum Ruin gegeben…’”

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31 Tage – 31 Bücher: Tag 23: Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat.

endgame

Samuel Beckett – Endgame

Dieses kurze und düstere Bühnenstück von Samuel Beckett beschreibt ein Szenario das in einer Welt spielt, die sich am Rande der Apokalypse spielt. Die Protagonisten sind Hamm, ein ehemaliger vermeintlicher Regent, der an eine Art Rollstuhl gefesselt und blind ist und sein Diener Clov, der unterwürfig durch eine gewisse Hassliebe an ihn gebunden ist, allerdings auch keinen Hehl daraus macht, ich zu verlassen oder ihn sogar umzubringen. Dessen weiteren gibt es noch Nagg und Nell, Hamms Eltern, die von ihm in zwei Mülltonnen gesteckt wurden und sich zwischendurch immer mal wieder zu Wort melden.
Die Besprechung dieses Buches zählte zu den absoluten Highlights meines Englisch-LK. Schon beim Lesen des Stückes entwickelt sich eine ungeheuer fesselnde Atmosphäre. Diese wird jedoch noch getoppt, wenn man das Stück auf der Bühne sieht. Während des Englisch-Lks hatten wir das Glück, das Stück im Oberhausener Gasometer zu sehen, was definitiv der perfekte Platz dafür ist. Aufgeführt wurde es im Dezember, als es draußen eisig kalt war. Da im Gasometer nicht groß geheizt wird, wurden während der Aufführung Decken und heiße Getränke gereicht. Dazu kam dann noch die gigantische Akkustik im Gasometer, die jedes Wort mehrfach reflektiert und die Düsternis und die Einsamkeit in diesem Stück perfekt unterstützt. All das hat diesen Abend für mich zu einer unvergesslichen Erfahrung gemacht. Und seitdem liebe ich dieses Stück.
Wer irgendwann mal das Gefühl hat, dass er zu gut drauf ist, oder sich an düsteren Herbstagen einem gepflegten “Memento Mori” hingeben will, dem empfehle ich dieses Buch.


Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘Wilhelm Geelmaack hat sicherlich nur den letzen Anstoß zum Ruin gegeben…’”

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Wegen Überfüllung (fast) geschlossen…

lippengewinn

Gestern endete das große Gewinnspiel für die “Ganache for Lips“-Lippenpflegestifte. Und die Teilnahme war – wie auf meiner Seite auch nicht anders zu erwarten – natürlich wieder phänomenal. Fast den kompletten Sonntag habe ich mit der Auswertung der Kommentare verbracht. Doch leider konnten letztendlich nur zwei der zwei Teilnehmer gewinnen. Letztendlich fiel das Los auf Thorsten und elkepopelke, die mir jetzt unbedingt ihre Kontaktdaten zusenden müssen, da mir beide völlig fremd sind und ich mit beiden weder im freundschaftlichen noch im familiären Verhältnis stehe.


Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“Unsere allverehrte Madame Buddenbrook.”

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Freitag Nachmittag Ruhrgebiets Crash Derby

crash

Warum immer ich? Warum immer da?
Ich hatte heute ein Dejá Vu. Vor ca. einem halben Jahr fuhr mir ein VW auf der A 52 kurz hinter der Grenze des Ruhrgebiets hinten in meinen Corsa. Heute passierte mir an fast der gleichen Stelle fast genau das Gleiche. Nur diesmal war der Corsa ein Kia Picanto. Der Verkehr staute sich, mein Hintermann pennte und fuhr ein wenig zu schnell und schon…BANG! Auch der Schaden sieht ungefähr gleich aus. Kaputter Stoßfänger, kaputtes Rücklicht.
Der perfekte Start ins Wochenende. Ick freu mir. Und wahrscheinlich auch mein Gutachter…

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Tote Fliegen fliegen schlecht!

fliegen

Seit ungefähr einer Woche gleicht mein Arbeitsplatz der äthiopischen Wüte. Nicht weil es so heiß ist, oder weil es so wenig Wasser gibt, sondern weil mein Schreibtisch von Myriaden Fliegen umzingelt ist, die sich mit Vorliebe aufs Gesicht setzen, in die Augen und Ohren fliegen und dort vermutlich tödliche Parasiten platzieren, die sich durch mein Gehirn fressen und in meiner Hirnanhangdrüse ihre Eier ablegen werden. Ganz klar, dass ich das nicht kampflos zulassen kann. Meine Quote liegt daher bei ca. 5 Fliegen in der Stunde, Tendenz steigend. Leider scheinen für jede getötete Fliege zwei neue aufzutauchen. Erfolgreichste Tötungsmethode ist Abzuwarten, bis sich die kleinen Mistviecher auf meiner Tastatur niederlassen. Dann nähert man sich vorsichtig von links und rechts mit beiden Händen und schlägt diese mit hoher Geschwindigkeit über (!) der Fliege zusammen. Denn die Fliege hat in der Regel nur die Fluchtmöglichkeit nach oben und platziert sich automatisch zwischen den Händen woraufhin der Tod sie baldigst ereilt. Das Problem ist dann allerdings nur die Entsorgung der Opfer. Da der nächste Mülleimer ca. 2 Meter von meinen Schreibtisch entfernt steht und ich nicht jedes mal aufstehen will, werden die Leichen geworfen. Allerdings zeigt sich, dass Fliegen nach dem Zerquetschungstod deutlich an Aerodynamik einbüssen und daher meisten ziemlich unberechenbare Flugbahnen einnehmen und somit in der Regel neben dem Mülleimer landen. Von daher bildet sich langsam aber sicher rund um den Mülleimer eine Fliegengedenkstätte, an der sich folgende Generationen hoffentlich ein Beispiel nehmen werden und fortan meinen Arbeitsplatz meiden werden. Aber bis dahin wird der Krieg wohl noch weitere zahlreiche Opfer einfordern…


Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘Da, im nämlichen Moment, wen sehe ich mir entgegenkommen?’”

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