It’s not easy drinking green

Ein wichtiger Punkt bei der Vegan Challenge scheint das Trinken zu sein. Laut den Angaben von Herrn Hildmann sollte man jeden Tag 2-3 Liter Mineralwasser und 1,5 Liter Grüntee trinken. Macht in Summe: 4,5 Liter!
Um mich schon mal daran zu gewöhnen, habe ich bereits in dieser Woche mit diesem Trinkritual angefangen. Bisher handhabe ich das folgendermaßen:
- Morgens zum Frühstück: 1 Tasse Grüntee
- Bei der Arbeit: 2 Liter Wasser + 1 Liter Grüntee
- Abends: ca. 1 Liter Wasser
Dazu sollte man erwähnen, dass meine normale Wasseraufnahme für gewöhnlich bei ca. 2,5 Litern am Tag liegt. Dabei trinke ich einen Liter auf der Arbeit und der Rest verteilt sich auf Morgens und Abends. Von daher hat sich meine Flüssigkeitszunahme auf der Arbeit mal locker verdreifacht. Was sich darin äußert, dass ich ungefähr stündlich zur Toilette renne. Worin ja meiner Meinung nach der eigentlich Trick bei dieser Challenge liegt. Gewichtsverlust und mehr Bewegung durch häufigere Toilettengänge.

Zum Grüntee:
Attila Hildmann ist ein Grüntee-Fanatiker, wie es scheint. Insbesonders empfiehlt er die Sorte “Matcha”. Matcha-Grüntee ist ein, zu einem feinen Pulver zermahlener Grüntee, der besonders für seine anregende Wirkung beliebt ist.

Matcha

Bereits die alten japanischen Samurai sollen Matcha im Rahmen traditioneller Tee-Zeremonien zu sich genommen haben. Neben seiner Anwendung als Tee zum Trinken, lässt sich Matcha auch als Zutat für verschiedene Gerichte verwenden. Hildmann benutzt ihn vor allem Zutat für Wachmacher-Shakes zum Frühstück.
Natürlich klingt das sehr verlockend und mein Couldn’t-Resist-Spirit sprang sofort an. Bis ich mich mal Händlern für Matcha umgesehen habe. Dieser Tee ist nämlich im normalen Handel nur schwierig zu bekommen. Da muss man ihn sich entweder im Bioladen bestellen lassen oder man hat einen gut sortierten Tee-Händler in der Nähe. Allerdings bekommt man Matcha auch bei Amazon in verschiedenen Ausführungen. Wirft man jedoch mal einen Blick auf den Preis, wird einem schnell schlecht. Für 30 g (!) qualitativ guten Matcha, der sich zum Trinken eignet, zahlt man locker 20-30 €. Bei der günstigeren Variante, die sich vor allem als Kochzutat eignet kosten 100 g zwischen 15 und 20 €. Stolze Preise wie ich finde. Bisher habe ich auch noch nirgendwo eine Angabe dazu gefunden, wieviel Gramm Matcha man für eine Tasse bzw. eine Kanne Tee braucht. Von daher habe ich die Bestellung zunächst einmal sein gelassen und werde für die Challenge hauptsächlich auf herkömmlichen grünen Tee zurückgreifen.
Dazu muss man allerdings sagen…grünen Tee finde ich ja eigentlich eher so “bäh”. Meistens schmeckt er ziemlich muffig und ziemlich nichtssagend. Von daher kostet es mich schon ein wenig Überwindung mir täglich ca. 1,5 Liter davon einzuverleiben. Von daher habe ich mich in den letzen Tagen mal mit verschiedenen Grüntee-Sorten eingedeckt und werde diese in den nächsten Tagen testen. Mein Favorit bisher: “Grüne Energie” von Yogie Tea mit Guarana, Ingwer und Holunderblüten.

Mit einem Schuß Agavendicksaft (welcher übrigens zum Standardrepertoire bei der Vegan-Challenge gehört) kann man den eigentlich ganz gut trinken. Und…Überraschung: Trinkt man wirklich 1 Liter davon über den Tag verteilt während der Arbeit, schafft er es sogar ganz gut, das Hungergefühl zu bändigen.

Edit: Noch während ich diesen Artikel schrieb bin ich dann doch schwach geworden (Couldn’t resist halt) und habe mir 100 g Matcha zum Kochen bestellt, da ich ja schon sehr gerne mal die Shakes während der Challenge ausprobieren möchte.

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