Couldnt resist

Die Verlockungen des Alltags

Archive for the 'The Adventures of Captain Unspectacular' Category

Interessant, was manche Verwandte für Leichen im Keller haben…

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Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“Sie bemerkt mich, sie blickt mich an, sie stößt hervor:’Sind sie’s…leben Sie wohl!’”

posted by Zwaeney in The Adventures of Captain Unspectacular and have No Comments

Sportlich-kulturelle Nahtoderfahrung

Seit langer Zeit war es heute mal wieder soweit. Endlich mal wieder Laufen gehen am Baldeneysee. Noch einmal die letzten schönen Spätsommer-Frühherbst-Tage genießen und mich gleichzeitig für den nächste Woche anstehenden Baldeneysee-Lauf vorbereiten, bei dem ich wahrscheinlich eh nur unter “ferner liefen” (haha, Brüller…) teilnehmen werde, da meine Kondition momentan katastrophal schlecht ist. Aber egal. Dabei sein ist ja bekanntlich aller Laster anfang…
Nebenbei nutzte ich dann die Zeit, um noch ein paar Kulturhauptstadt-Aufnahmen zu machen. Im Rahmen von 2010 hat das RWE nämlich mehre Inseln im Baldeneysee installiert, die Ruhr-Atolle, die mit Tretbooten angesteuert und besichtigt werden können. Dabei handelt es sich um einen großen Eisberg, eine Art chinesischen Pavillion, eine U-Boot-Spitze (von der ich leider kein scharfes Foto zustande bekommen habe), und eine Ölbohrinsel. Ein interessantes Projekt, das optisch durchaus einiges hermacht.
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Und bei meiner Umrundung des Baldeneysees hat sich wieder einmal gezeigt, dass der Baldeneysee zu den gefährlichsten Pflastern von ganz Essen gehört. Nachdem schon im letzten dort fast von einem fehlgelenkten Golfball erschlagen wurde, hätte es mich heute fast schon wieder dahingerafft. Denn kurz hinter Haus Scheppen hörte ich auf einmal sehr kurz hinter mir ein sehr lautes Scheppern. Als ich mich umdrehte lag hinter mir, im Abstand von ca. 2-3 Metern ein riesiger Ast, der soeben beschlossen hatte, dass einer keine Lust mehr hatte, an seinen Baum zu hängen. Was für ein Glück, dass ich, trotz meiner momentan schlechten Kondition, immer noch so unglaublich pfeilschnell bin und so einem grausamen Tod durch Asterschlagung entkommen bin…

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Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘Allein in welcher Verfassung?’”

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Schwarzwaldflair im Sauerland

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Wie kann man das letzte schöne Sommerwochenende des Jahres 2010 besser verbringen, als beim Höhenluftschnuppern in freier Natur? Genau. Gar nicht.
Daher war ich gestern auf einer ausgiebigen Wanderung im sauerländischen Hagen. Gewandert wurde der Volme-Höhenring, der seinem Namen alle Ehre macht und den ich an dieser Stelle, mit einigen Einschränkungen, sehr empfehlen kann. Über eine Höhendistanz von ca. 600 Metern, verteilt auf zwei große Anstiege, wandert man größtenteils auf kleinen Trampelpfaden über grüne Höhenplateaus. Dabei bekommt man ca. alle 2 km eine andere Umgebung vorgesetzt. Man wandert durch Wälder, Wiesen, Auen, Kuhweiden und kleine Dörfer. Hat man nach einem steilen Aufstieg die beiden höchsten Punkte der Strecke erreicht, die bei ca. 300 und 350 Höhenmetern liegen, wird man mit einer Aussicht über das Volmetal belohnt, die, gerade bei so schönem Wetter wie gestern, wirklich sehr empfehlenswert ist. Ein weiterer Pluspunkt des Rundweges ist die wirklich hervorragende Wegmarkierung. So gut wie nie gerät man in die Situation vom Weg abzukommen, selbst nicht in den dichtesten Wäldern. Insgesamt hat der Weg eine Länge von ca. 18 km und man braucht bei gemütlichem Schritt ca. 5 Stunden.
Das Einzige, was man beachten sollte, das man morgens gut frühstückt und sich einigermaßen fit fühlt, da die Steigungen auf dem Weg einen zwischenzeitlich ganz schön zum Schnaufen bringen. Des weiteren sollte man den Weg möglichst bei trockenem Wetter gehen, da einige Wegstücke ziemlich schlammig und bei schlechtem Wetter vermutlich auch sehr rutschig sind.
Ansonsten kann ich den Rundweg voll und ganz empfehlen, wenn man mal einen ruhigen Sonntag in freier Natur verbringen will.

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Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘Immer, wenn ich diese Dinge vor Augen habe’ – und er wandte sich an Madame Antoinette, indem er einen der schweren Silberlöffel vom Tische nahm -, ‘muß ich denken, ob sie nicht zu den Stücken gehören, die Anno sechs unser Freund, der Philosoph Lenoir, Sergeant Seiner Majestät des Kaisers Napoléon, in Händen hatte…und erinnere mich unserer Begegnung in der Alfredstraße, Madame…’”

Fortsetzung folgt…

posted by Zwaeney in The Adventures of Captain Unspectacular and have No Comments

Ausstellungsstück 31b: Dämonenaustreibung mit quengeldem Schatten

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Das Jahr der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 ist mittlerweile in der zweiten Hälfte angelangt und nähert sich sogar allmählich dem Endspurt. Zeit also nochmal schnell eines der großen Highlights in Augenschein zu nehmen. Nachdem die für gestern geplante Wanderung sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, haben sich meine Frau und ich uns auf den Weg gemacht zum Folkwang-Museum, einem Ort, der sowohl für meine Frau, als auch für mich als ein Sinnbild für kindheitliche Dämonen und Traumata gilt. Denn schon damals war das Folkwang-Museum ein beliebtes Ziel für unkreative Lehrer zur Gestaltung von Wandertagen. Und das hieß dann meistens für die Betroffenen endlos langes Herumstreifen durch düstere Räume, in denen alte häßliche Schinken hingen, die dann in der Regel mit Wachsmalstiften oder ähnlichem Nachgezeichnet werden mussten.

Während ich nun bereit war, mich nach all den Jahren den Dämonen meiner Kindheit zu Stellen und mir das in den letzten Jahren vor Architekten David Chipperfield neu designte Folkwang-Museum anzusehen, bedurfte es bei meiner Frau mehr Überzeugungsarbeit. Schon davon ausgehend, dass ich mir das Museum alleine ansehen müsste, begab es sich dann aber, dass zurzeit eine Sonderausstellung im Folkwang beherbergt wird, mit der ich auch das Interesse meine Frau wecken konnte. Unter dem Titel “A Star is born” werden seit dem 2. Juli und noch bis zum 10. Oktober Fotografien von diversen Rock-Bands und Solokünstlern, angefangen bei Elvis Presley und den Beatles bis hin zu Marilyn Manson und den White Stripes, ausgestellt. Die Austellung ist klein und schnuckelig und zeigt einige durchaus interessante Aufnahmen und verleitet auch noch im Nachhinein zu langen Diskussionen darüber, mit welchem Recht bestimmte Künstler ausgestellt wurden und welche Künstler unbedingt noch gefehlt haben.

Im Anschluß an die Sonderausstellung wollte ich mir natürlich auch die Daueraustellung mal in Ruhe ansehen um zu prüfen, ob ich mich mittlerweile mit mehr Abstand mit der ausgestellten Kunst auseinandersetzen kann. Allerdings hatte ich da bereits anscheinend die Geduld meiner Gattin überstrapaziert. So fiel der Besuch der restlichen Ausstellungsräume auf Grund eines kleinen quengelnden Schattens, der mir folgte, relativ kurz aus und wird bei Zeiten ausgiebiger und vor allem alleine nachgeholt. Der kurze Einblick zeigte jedoch bereits, dass es längst nicht mehr so trocken und langweilig erschien wie damals und auf Grund der neuen Architektur des Gebäudes wird auch der Aufenthalt sehr viel angenehmer gestaltet.

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Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘Ich darf sagen, daß ich an den Schicksalen unserer Buddenbrooks nicht selten persönlichen Anteil genommen habe…’”

Fortsetzung folgt…

posted by Zwaeney in The Adventures of Captain Unspectacular, Weltideen and have No Comments

Im Grunde handelt es sich bei diesem Eintrag um eine Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Tage, letztendlich läuft allerdings alles auf die Kernaussage hinaus: “Ich brauche dringend Urlaub!!”

Wieder einmal ist in gefühlt kurzer Zeit sehr viel reale Zeit verstrichen. Es ist auch einiges bloggenswertes in den letzen Tag passiert, doch leider fehlt momentan irgendwie die Zeit, um die Gedanken zu verschriftlichen. Deshalb gibt es jetzt eine kurze Zusammenfassung über die Höhepunkte der letzten Tage:

- Zunächst mal verschlingt die Operation „Kinderzimmer“ momentan relativ viel Zeit. Tapeten abreißen, neu tapezieren, Decke streichen, Heizkörper streichen, etc. Am nächsten Samstag müssen dann noch die Wände fertig tapeziert werden und dann ist das Schlimmste erstmal geschafft. Was mich zum nächsten Punkt führt:

- Ab Ende nächster Woche habe ich eine (!) ganze Woche Urlaub. Und den brauche ich momentan auch. Und das Schöne ist, dass ich diesmal meinen Urlaub nicht damit verbringen „muss“, 800 km mit dem Fahrrad hinter mich zu bringen, sondern einfach nur mit Entspannen und Nichtstun. Und das im wunderschönen Thüringen. Von Freitag bis Donnerstag. Donnerstag müssen wir nämlich leider schon wieder zurück, weil:

- Donnerstags findet jetzt immer der Geburtsvorbereitungskurs statt. 7 Wochen lang Trockenüben für den Ernstfall. Atmen, Pressen, Wickeln, Baden, Pflegen….Letzten Donnerstag hatten wir unseren ersten Termin. Es wurden bereits leckere Plazenta-Rezepte ausgetauscht. Mjammi.

- Am Freitag blieb dann sogar auch mal Zeit um mal wieder ins Kino zu gehen, was finanziell gesehen mittlerweile auch zum totalen Luxus geworden ist. 9 Euro für eine „Logen“-Karte ohne 3D-Zuschlag. Dazu kamen dann noch 11 Euro für eine große Portion Nachos (warum heißen die eigentlich mittlerweile „Tortillas“? Für mich sind Tortillas entweder diese flachen Wrap-Pfannkuchen oder dicke Kartoffelkuchen). Finde ich schon heftig. Dafür wurden wir mit einem ziemlich guten Film entschädigt, nämlich Toy Story 3. Bis jetzt der beste Film aus der Trilogie. Nach dem Shrek-Debakel vom letzen mal hatte ich mit Schlimmeren gerechnet. Die Story war erstaunlich dicht und vor allem gegen Ende extrem spannend auch sehr viel Gags haben gut gezündet. Vor allem „Mr. Tortillahead“ (womit wir wieder beim Thema wären). Das einzige, was mich gestört hat, war die Tatsache, dass sie ausgerechnet Bully Herbig als Synchronstimme für Woody verwenden mussten. Das war absolut unnötig. Der hatte vorher bereits eine sehr markante Stimme (nämlich Peer Augustinski, die Synchronstimme u.a. von Robin Williams). Und als „billiger“ (billig war es bestimmt nicht) Marketingtrick war es meiner Meinung nach auch nicht notwendig. Das Konstrukt „Toy Story“ lockt bestimmt auch so genügend Besucher an.

- Ansonsten habe ich mich letzte Woche mal über eine Gattung Mensch aufgeregt, die bei jedes mal Ekel und Fremdscham verursacht. Und zwar sind das die Leute, die im Supermarkt bereit im Laden ihre Lebensmittel, die kaufen möchten, öffnen und essen und trinken. Ich meine, was für ein Tier muss man sein, dass man seinen Hunger oder Durst keine 5 Minuten mehr länger zügeln kann, bis man an der Kasse vorbei ist. Finde ich persönlich immer extrem assig. Geht das nur mir so?

- Nachdem ich jetzt schon seit geraumer Zeit Nachts immer wieder die abgefahrensten Dinge träume, möchte ich jetzt endlich mal meinen Blog dazu nutzen, die Welt daran teil haben zu lassen, denn teilweise ist das besser jeder Film. Vielleicht gibt es ja unter meinen Lesern einige Hobby-Psychologen. Ich bin für jede Art von Deutung dankbar. Den folgenden Traum hatte ich in der Nacht vom 01.08.2010 auf den 02.08.2010 und trägt den Titel:

Alf vs. Aggador.

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Der Traum beginnt im Wohnzimmer meiner Oma. Anwesende Personen sind meine Frau und ich, ich glaube auch meine Oma, sowie einige unbekannte gesichtslose Personen. Die größte Überraschung ist allerdings, dass sich unter den Anwesenden auch der Serienaußerirdische Alf befindet. Plötzlich öffnet sich mitten im Wohnzimmer ein Portal, durch das mehrere Soldaten erscheinen. Diese verkünden, dass keiner mehr dass Haus verlassen kann, da sich im Treppenhaus ein gefährliches, Menschen fressendes Monster aufhält. Auch eine Flucht aus dem Fenster würde sich als schwierig erweisen, denn obwohl die Wohnung normalerweise im Erdgeschoss liegt, befindet sich unter dem Fenster plötzlich ein langes, sehr steiles Schrägdach, das übersäht ist mit Stacheldraht. Der größte Teil der Soldaten verschwindet wieder durch das Portal, jedoch zwei oder drei bleiben zu unserem Schutz zurück. Einige Zeit verbleiben alle tatenlos in der Wohnung zurück. Durch die Eingangstür zum Treppenhaus, in der sich eine Milchglasscheibe befindet, sieht man immer wieder schemenhaft die riesigen Umrisse des Monsters an der Tür vorbeiziehen. Langsam breitet sich Panik aus. So langsam beginnt man das Geschehen aus der Perspektive von Alf wahrzunehmen. Plötzlich beschließen die Soldaten trotzdem eine Flucht aus dem Fenster zu wagen, um Hilfe zu holen. Weil Alf der Kleinste im Zimmer ist, wollen sie ihn mitnehmen, um ihn zu beschützen. Man sieht also im Folgenden aus Alfs Sicht, wie sie aus dem Fenster über das Dach mühevoll an dem Stacheldraht vorbeiklettern, was sehr lange dauert. Irgendwann haben sie es aber geschafft und landen auf dem Boden auf einer sehr stark befahrenen Straße mitten in der Nacht. Sie sind ständig gezwungen rasenden Autofahrern, die in aufgetunten Sportwagen durch die Gegend fahren auszuweichen. Irgendwann haben die Soldaten genug und flüchten. Alf lassen sie jedoch hilflos zurück, so dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als das Dach wieder hoch zum Fenster zu klettern. Oben am Fenster stehen wir anderen und rufen ihn zu uns rauf. Wieder quält sich Alf über das Dach und findet dabei nur an sehr kleinen und wackligen Vorsprüngen halt. Irgendwann jedoch hat er es geschafft. Oben angekommen hat er keine Lust mehr, sich länger zu verstecken und fühlt sich mutig genug, sich dem Monster zu stellen. Er öffnet also die Eingangstür und lässt das Monster in die Wohnung. Zur großen Überraschung handelt es sich bei dem Monster um Aggador, dem Monster aus den Doctor Who Folgen „The Monster of Peladon“, „The Curse of Peladon“ und „The Bride of Peladon“, dass eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Alf hat, nur wesentlich größer ist. Es kommt also zu einem packenden Endkampf zwischen Alf und Aggador, bis Alf irgendwann anfängt, mit dem Schlaflied, dass auch der Doctor in den Fernsehfolgen für Aggador singt, Aggador zu beruhigen. Danach ist die Situation geklärt und alle sind wieder frei. Plötzlich hört man aus der Ferne das Quaken einer Ente. Es handelt sich um meinen Wecker. Ich werde wach und bin verwirrt.

Tja, im Grunde war es das auch schon. Ihr seht, mein Leben ist momentan nicht sonderlich spannend, aber dennoch ereignisreich. Ich hoffe, dass ich dann im Laufe der Woche auch wieder öfters dazu kommen werde, die „31 Tage – 31 Bücher“-Reihe weiterzuführen.


Gimmick des Tages

“Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie” zum Ausschneiden und Sammeln!

Heute:

“‘Aber er war erstarrt…’”

Fortsetzung folgt…

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